Thomas Musters

Im Oktober 2011 entschied Muster im Alter von 44 Jahren, dass er sein letztes Tennisspiel vor seiner Pensionierung beim Wiener Spitzenturnier bestreiten würde, bei dem Muster gegen seinen Landsmann Dominic Thiem in geraden Sätzen verlor. Doch drei Wochen nach dem Spiel in Wien war Muster wieder zurück, diesmal bei einem Challenger-Turnier in Salzburg gegen Dennis Blömke. Er verlor einen engen Drei-Satz-Kampf. Es war sein bisher letztes Spiel. Thomas Muster (* 2. Oktober 1967 in Österreich) ist ein ehemaliger österreichischer Tennisspieler. Als einer der weltweit führenden Sandplatzspieler in den 1990er Jahren gewann er 1995 die French Open und wurde auf seinem Höhepunkt als “König von Ton” bekannt. [1] Außerdem gewann er acht Masters-1000-Titel. Muster ist einer der neun Spieler, die Super 9/ATP Masters Series/ATP World Tour Masters 1000 Titel auf Ton, Hartplatz und drinnen gewonnen haben. Während seiner Blütezeit in den 1990er Jahren trug Muster Lotto-Kleidung. Von 1986 bis 1993 spielte Muster mit dem Head Prestige Pro 600 Schläger. Im Sommer 1993 wechselte er zum Head Prestige 600 Schläger. In den Jahren 1994 und 1995 spielte Muster mit dem Head Pro Tour 630 Schläger.

Anfang 1996 wechselte er auf einen Kneissl-Schläger, der seiner alten Pro Tour 630 nachempfunden war. Anfang 1997 wechselte er seinen Schläger wieder auf den weißen Kneissl Tom es Reach Machine Schläger, der einen längeren Griff und einen 28-Zoll-Rahmen hatte. 1998 benutzte er seinen Kneissl Tom es Reach Machine Schläger auf Hartplatz, Gras und Teppich, ging aber zurück zu seinem alten Kneissl-Schläger aus dem Jahr 1996 auf Ton. Muster hat den höchsten Gewinnanteil an Einzelturnierfinals aller Spieler, die mindestens 25 Finals erreicht haben. Von seinen 55 Finals gewann er 44 mit nur 11 Niederlagen (80%).[ September 2011 gewann Muster ein zweites Match nach seinem Comeback im Todi Challenger gegen den fünftplatzierten Argentinier Leonardo Mayer. Sein nächster Gegner war Landsmann Martin Fischer, gegen den Muster verlor. Am 19. September 2011 erreichte Muster die Weltnummer 847. Sein nächstes Match verlor er beim Challenger-Turnier in Palermo gegen Alessio di Mauro. Gut drei Jahre, nach er in der Hierarchie ganz oben angelangt war, kehrte Muster den Spitzensport den Rücken, ohne offiziell den Rücktritt zu erklären. Elf Jahre nach seinem Abgang kehrte er als fast 43-Jähriger zurück. Noch einmal will er seine Grenzen ausloten.

Doch die wiedererlangte Fitness, der erfolgreiche Kampf gegen Übergewicht und die Abkehr von Alkohol- und Zigarettenkonsum reichten selbst in Challenger-Turnieren, in denen er sich mehrheitlich verdingte, nicht mehr. Die Einsicht, das der Zahn der Zeit zu sehr nagte, überwog mit jeder Niederlage mehr. Ende Oktober 2011 war für den Tennisprofi Muster endgültig Schluss. Mit seinem Dreisatzsieg (7:5, 6:2, 6:4) im Finale der French Open 1995 baute Muster seine Siegesserie auf 35 Matches aus. Er würde diese Schnur auf 40 tragen, was damals die drittlängste Serie in der Open-Ära war, hinter Björn Borg (44) und Guillermo Vilas (53). Der Erfolg bei den French Open führte dazu, dass Muster den dritten Platz in der Welt belegte, wo er die Saison beenden würde, nachdem er einen Rekord von 12 ATP-Titeln gewonnen hatte, der letzte bei den Eurocard Open in Essen, Deutschland, seinen ersten Sieg in der Halle.

Posted in Egyéb kategória